« ZURÜCK
EN - DE - FR - ES

114

Fische - Der Grosse Fisch und die Saat des Universums

14. November 2016, Farbstifte und Fotoarbeit

Fische steht für die Auflösung eines alten Zustands gefolgt von einer Lücke und dem Beginn eines neuen Zyklus. Die Geschichten von kleineren und grösseren Sintfluten entsprechen den monatlichen Zyklen von Neumond und Vollmond oder dem Ende und Beginn des Sonnenjahrs. Die Weisheitslehren erklären, dass die Erde, das Sonnensystem und auch das Universum durch solche Zyklen gehen. Es gibt periodische Auflösungen, die Pralaya genannt werden. Die Saaten der vorherigen Schöpfung werden die „Flut“ hindurch in einem Medium aufbewahrt, das durch ein Schiff symbolisiert wird, und der Herr in der Form eines grossen Fisches bringt die Saaten zu der neuen Schöpfung.

Ich visualisierte den Zyklus durch einen Kreis mit einem Mittelpunkt, Symbol der Sonne. Der Mittelpunkt ist zugleich ebenfalls wie eine Sonne, von der ein Strom hervorkommt. Das Wasser der Flut überschwemmt teils den Kreis. Zu diesem Übergangspunkt hat der Grosse Fisch das Boot hingezogen. Darinnen sind die Manus, die Saat einer neuen Schöpfung. Die Darstellung der Manus und dem Fisch wurde ausgehend von einer alten Mahabharata-Illustration von Ramanarayanadatta Astri erstellt. chwingungen des Raumes symbolisieren. Die rhythmischen Pulsierungen des Raumen werden von seiner kleinen Trommel auf der linken Seite dargestellt. Der Globus im Hintergrund unten steht für die Erde, die die Wassermann-Energien empfängt.


102

Fische – Alpha im Omega, Omega im Alpha

12. November 2015, Farbstifte und Fotoarbeit

Die Fische werden als das Ende des Tierkreisjahres betrachtet, das zum nächsten Jahreszyklus überleitet, der mit der Frühlings-Tagundnachtgleiche beginnt. Für einen Menschen auf dem spirituellen Pfad sind die Fische der Anfang des Zyklus, da er sich in der Richtung zurück zum Ursprung bewegt. In der weltlichen Astrologie entsprechen die Fische den Füssen, während sie sich für den Jünger oberhalb des Kopfes befinden. Im Körper des Yogis stehen sie mit der Zirbeldrüse und der Hypophyse in Verbindung; sie helfen, das Licht der Höheren Brücke zu den kosmischen Bereichen des Bewusstseins zu erbauen. Dieses Licht ist der Ausdruck des ewigen JETZT, der Verschmelzung vom Anfang und Ende der Schöpfung.

Das Bild, das ich beim Meditieren über die Fische empfing, enthielt zwei Globen, die einander berühren, mit einem Licht zwischen ihnen und einem Kopf darunter. Ich verstand die Globensphären als der Kontakt der Vergangenheit mit der Zukunft im Licht der Gegenwart. Die beiden sich berührenden Sphären ergeben die Glyphe des Zeichens Fische. Ich erzeugte sie, indem ich verschiedene Fotos der Erde verschmolz, sowie den Stern Fomalhaut der Fische-Konstellation und einen Lotus.

Für den Kopf vereinte ich einen in Holz geschnitzten und einen Porzellan-Kopf vom Bodhisattwa Quan Yin, der weiblichen Entsprechung des Buddha, die besonders im Fernen Osten verehrt wird. Sie ist die Gottheit der Gnade und ist so eine der mit den Fischen verbundene Form der Weltmutter. In der Krone, die das Kopfzentrum symbolisiert, trägt sie eine Buddha-Figur, das Licht des Juwels im Lotus. Auf ihre Stirn habe ich die Lichtbrücke zwischen der Zirbeldrüse und der Hypophyse eingefügt, die mit dem kosmischen Licht verbindet.

Das tiefblaue Licht des Hintergrunds verschmilzt die Sterne des Firmaments mit den Nachtlichtern auf der Erde und mit der Aura von Quan Yin zu einem Ganzen.


91

Fische – Die Tafel des Universums

17. November 2014, Farbstifte und Fotoarbeit

In der östlichen Weisheit wird der Inhalt des Raumes Akasha genannt. Die Eindrücke der vergangenen Lebenszyklen sind aufgezeichnet in der Akasha-Chronik, einer Art subtiler Fotografie. In der ‚Spirituellen Astrologie‘ stellen Fische diese ‚Tafel des Universums‘ dar, auf der ein Eingeweihter die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der ganzen Schöpfung lesen kann. Die Fische bewahren auch die Informationen über die menschliche Gestalt und ihre Beziehung zur Gestalt des kosmischen Menschen, die in den Tiefen unseres Bewusstseins verborgen sind.

Um zu illustrieren, wie der heilige Inhalt des Raumes mit seinen subtilen Aufzeichnungen sich öffnet, verwendete ich ein Bild von den bunten Glasfenstern einer gotischen Kathedrale, das ich transformierte und duplizierte. Für den kosmischen Menschen entnahm ich aus einem indischen Gemälde das Gesicht von Ishvara, dem Meister-Bewusstsein des Universums und in unserem eigenen Wesen. Auf seiner Stirn sieht man den Pfad des Lichts, der die Zirbeldrüse und die Hypophyse verbindet – die Repräsentanten der beiden Fische des Zeichens. Und darüber befindet sich die Krone des Kopfzentrums.

Unten platzierte ich die „blaue Murmel“ unserer Erde als die Sphäre unseres Lebens. Darüber legte ich das Bild eines Embryos als Symbol, dass unsere Gestalt nach dem Bilde und Gleichnis des kosmischen Menschen gemacht ist und sich in einem Entfaltungsprozess befindet.

Die Fische werden von Neptun regiert, der uns hilft, das niedere Bewusstsein, die Persönlichkeit, mit dem höheren Bewusstsein oder Gruppenbewusstsein verschmelzen zu lassen. Ich verwendete ein Foto von Neptun, um den Hintergrund des Bildes zu gestalten und um ihm eine mystische Note zu geben, denn Neptun ist die Seele unseres solaren Logos und ist mit der kosmischen Seele unseres Universums verbunden.

79

Fische – Aufstieg, das Licht der höheren Brücke

28. Oktober 2013, Farbstifte und Fotoarbeit

Die Zeichen des Tierkreises haben Entsprechungen im Körper. Die Fische sind verbunden mit den Füssen, aber auch mit dem Bereich über dem Kopf, mit der Zirbeldrüse und der Hypophyse. Wenn das höhere Bewusstsein erwacht, beginnt zwischen diesen beiden Drüsen sich ein Licht zu manifestieren und ermöglicht über diese höhere Lichtbrücke einen Aufstieg über die Begrenzungen des Körpers hinaus. Die Fische stellen daher den Aufstieg des Menschen in Gott dar; sie werden daher auch das Zeichen der Vollendung genannt, des Treffen vom „Alpha und Omega“ der Schöpfung.

Für dieses Bild verwendete ich ein Bild von Jesus und eins von der Verklärung Christi, von einem Gemälde von Frau Angelico (1442). Ich transformierte dieses Gemälde und verschmolz das Gesicht Christi mit einem Bild von Maitreya. Ich arrangierte zwei Fotos von Sonnenaufgängen auf der Stirn des Bildes von Jesus und erzeugte so die Sicht der strahlenden ätherischen Zentren. Ich steigerte die Intensität der Augen, die den Beobachter beobachten und ein Verschmelzen der subjektiven und objektiven Sphären hervorrufen.

Für den oberen Hintergrund krümmte ich ein Foto von Wellen, die an einen Strand rollen, und schuf so den Eindruck der Weite des ätherischen Ozeans des Raumes, der mit Neptun verbunden ist, dem Herrscher der Fische. Und die Farbe des Zeichens ist die des klaren Himmels bei strahlendem Tageslicht. Weiter arbeitete ich das Kopfzentrum aus, in dessen Mitte man die segnende Figur Christi sieht.

65

Fische - Das Alpha und das Omega

28. Oktober 2012, Farbstifte und Fotoarbeit

Fische ist ein Zeichen der Sensitivität und des Fliessens. Die beiden Fische des Zeichens stehen für die Seele und die Persönlichkeit. Ich stellte sie als einen oberen und einen unteren Fisch dar, die eine Sonne in sich tragen. Die Sonne oben spiegelt sich unten, so wie sich die Seele in der Persönlichkeit spiegelt. Hinter dem niederen Fisch sieht man die Skyline von New York als Symbol für das in der Materie gefangene Leben. Die Treppe steht für den Aufstieg und Abstieg der Seelen. Engel auf der rechten und linken Seite hüten den Pfad. Einer gibt seinen Segen, der andere hält einen Schatz, die Frucht der Weisheit.

52

Fische - Die Mutter, die Erde durch die Gnade ihres Blicks segnend

22. Oktober 2011, Farbstifte und Fotoarbeit

Minakshi ist in der östlichen Weisheit die Mutter, welche die Erde durch die Gnade ihres Blicks segnet. Für die Mutter nahm ich die Darstellung einer indischen Gottheit, doch ersetzte ihre Augen durch strahlend blaue Augen. Sie symbolisieren für mich die unergründliche Tiefe der mütterlichen Liebe. Aus der Mitte ihrer Stirn erstrahlt ihr Licht. Neben der Erde sind die Hände von Minakshi sichtbar; sie halten und segnen die Erde, deren Aura dadurch zu einer strahlenden Blüte wird.

35

Fische – Verschmelzung. Synthese der Existenz

06. November 2010, Farbstifte und Fotoarbeit

Die Spirituelle Astrologie sagt, dass Fische den Segen darstellt, der durch den Blick der Augen der Mutter kommt.

Für dieses Bild verwendete ich eine Darstellung von Maria und wandelte sie in Blau um. Ich umgab sie mit dem Ring der ewigen Existenz. Die Fische umgeben sie auf dem aufsteigenden und absteigenden Bogen des Kreises / der Evolution. Oben links gleitet der eine Fisch durch die Tiefen des Raumes, wo man das Zeichen und die Konstellation der Fische sieht. Unten rechts taucht der andere Fisch in die Tiefe, wo man eine Gruppe von Seelen sieht, die auf der materiellen Ebene in menschliche Körper inkarniert sind. Sie befinden sich im Ozean der Existenz, umgeben von den Wassern des Raumes. Links ist Sri Kumar zu erkennen und in der rechten unteren Ecke der Autor. Die nachtblauen Farben stellen den Hintergrund der Existenz dar, den potentiellen Raum, in den hinein sich alle Formen manifestieren.